
Magdeburgische Philharmonie / Sebastian Fritsch / Christian Øland
Konzert für die Freiheit der Kunst
Sachsen-Anhalt zu Gast in Hamburg: Zum ersten Mal spielt die Magdeburgische Philharmonie im Großen Saal der Elbphilharmonie. Zwei Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit führt das traditionsreiche Orchester seine Heimat von der Elbe an die Elbe – als Zeichen kultureller Verbundenheit und für die Freiheit der Kunst.
categoryElbphilharmonie
Auf einen Blick
Zum ersten Mal gastiert die Magdeburgische Philharmonie im Großen Saal der Elbphilharmonie. Zwei Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit bringt sie die musikalische Stimme Sachsen-Anhalts von der Elbe an die Elbe. Auf dem Programm stehen Dvořáks Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 mit Sebastian Fritsch und Sibelius Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39.
Besonders ist dieser Abend auch mit Blick auf Sachsen-Anhalt: Nur wenige Wochen nach der Landtagswahl kommt ein Orchester aus Magdeburg nach Hamburg. Kultur ist ein Ort, an dem Demokratie gelebt wird – indem Menschen zusammenkommen, unterschiedliche Stimmen hörbar werden und Raum für Austausch und Widerspruch bleibt. Mit diesem Gastspiel zeigt Sachsen-Anhalt auch, wofür seine Kulturinstitutionen stehen: für Offenheit, Vielfalt und die Freiheit der Kunst.
Du erlebst die Magdeburgische Philharmonie zum ersten Mal im Großen Saal der Elbphilharmonie mit Dvořáks berührendem Cellokonzert und Sibelius kraftvoller Erster Sinfonie. Du lernst Sachsen-Anhalt dabei von einer anderen Seite kennen: nicht über Schlagzeilen, sondern durch seine Kultur und die Menschen, die sie gestalten. Und du erlebst einen Abend, an dem Musik verbindet, zum Zuhören einlädt und zeigt, was eine freie Kunst für eine offene Gesellschaft leisten kann.
Programm
Zum ersten Mal gastiert die Magdeburgische Philharmonie im Großen Saal der Elbphilharmonie. Zwei Tage nach dem Tag der Deutschen Einheit erhält dieses Debüt eine besondere Symbolkraft: Ein traditionsreiches Orchester aus Sachsen-Anhalt kommt nach Hamburg, von der Elbe an die Elbe. Der Abend steht dabei für mehr als musikalische Begegnung. Er ist ein Zeichen der Verbundenheit mit den Kulturschaffenden in Sachsen-Anhalt und für die Freiheit der Kunst. Julien Chavaz, Generalintendant des Theaters Magdeburg, hat es in einem Statement des Hauses treffend formuliert: »Die Freiheit der Kunst ist kein Privileg. Sie ist ein Prüfstein der Demokratie.«
Gerade Kulturinstitutionen schaffen Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden, Neues entstehen kann und Widerspruch seinen Platz hat. Dieses Gastspiel möchte diese Freiheit feiern und zugleich die besondere Verbindung zwischen Magdeburg und Hamburg sichtbar machen.
Das Programm führt in die großen Klangwelten der Romantik. Antonín Dvořáks Cellokonzert h-Moll gehört zu den berührendsten Werken der Konzertliteratur: virtuos, sehnsuchtsvoll und von unmittelbarer emotionaler Kraft. Solist ist Sebastian Fritsch, seit 2021 Erster Konzertmeister der Violoncelli der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Gewinner des TONALi Cello-Wettbewerbs 2018. Damit führt zugleich eine besondere Verbindung nach Hamburg zurück. Nach der Pause erklingt Jean Sibelius’ Erste Sinfonie, ein Werk voller weiter sinfonischer Bögen, dramatischer Kraft und nordischer Klangfarben, in dem noch der Einfluss Tschaikowskys hörbar ist und zugleich bereits Sibelius’ unverwechselbare eigene Stimme hervortritt.
Die Magdeburgische Philharmonie ist das Opern- und Konzertorchester des Theaters Magdeburg, das 2025 zum »Theater des Jahres« gewählt wurde. Am Pult steht Christian Øland, Generalmusikdirektor des Theaters und Chefdirigent der Magdeburgischen Philharmonie. Bereits mit 18 Jahren wurde er in die Dirigierklasse der Sibelius-Akademie in Helsinki aufgenommen. Sibelius ist für ihn deshalb nicht nur Repertoire, sondern Teil seiner musikalischen Herkunft.
Das Konzert entsteht in Kooperation von TheaterGemeinde Hamburg und TONALi. Beide verbindet die Idee, Menschen durch Kultur zusammenzubringen und neue Zugänge zum Konzertleben zu schaffen. So wird dieses Debüt zu einem besonderen Abend von Magdeburg nach Hamburg, von Ost nach West, von der Elbe an die Elbe und zu einem gemeinsamen Zeichen für die Freiheit der Kunst.
Antonín Dvořák
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
– Pause –
Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 1 e-Moll op. 39
Künstler:innen
Magdeburgische Philharmonie (Orchester)
Sebastian Fritsch (Violoncello)
Christian Øland (Dirigent)
Veranstalter: TheaterGemeinde Hamburg e.V.
In Kooperation mit TONALi
©LiedstadtLiedstadt Festival
26.09. - 10.10.




