
Das kulturelle Erbe des mittelöstlichen Judentums
location_onTONALi SAALcategoryTONALi Campus
Programm
In den Jahren nach der israelischen Staatsgründung wurde die große Mehrheit, der seit der Antike im Nahen und mittleren Osten ansässigen Juden und Jüdinnen aus ihren Herkunftsländern vertrieben oder wanderte aus anderen Gründen aus. Die Erinnerung an das jüdische Leben in mittelöstlichen Herkunftsländern lebt in Israel und in der Diaspora weiter oder wird von nachfolgenden Generationen heute neu erlebt. Zugleich kam es in den vergangenen Jahren in einigen mittelöstlichen Ländern zur ‚Wiederentdeckung‘ der jüdischen Dimension in ihrer Geschichte, und kleinere jüdische Gemeinden verharren im Iran, in der Türkei, in Marokko und Tunesien.
Eine Hinwendung zu jüdischer Geschichte im Nahen und Mittleren Osten wird erkennbar, etwa in Literatur und Medien. Jüngere Entwicklungen mit Blick auf die Rezeption und Bewertung des jüdischen kulturellen Erbes sowohl in muslimisch geprägten mittelöstlichen Ländern als auch unter Nachkommen mittelöstlicher Jüdinnen und Juden in Israel und der Diaspora sind das Thema des Abends.
Künstler:innen
Achim Rohde
ist Islamwissenschaftler und Nahosthistoriker. Er leitet die Gedenkstättenförderung Niedersachsen in der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten und ist assoziierter Wissenschaftler am Asien-Afrika-Institut der Universität Hamburg. Als Mitglied des an der Penn State University angesiedelten internationalen Forschungsnetzwerkes "Reimagining Jewish Life in the Modern Middle East, 1800 – Present: Culture, Society, and History” arbeitet er derzeit an einer kollektiven Monographie zur jüdischen Geschichte im Mittleren Osten.
Gastgeberin ist Barbara Guggenheim

Hinkommen
Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:
Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“
Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.
Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze. Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.
An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station. Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.
Barrierefreiheit
Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.
Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).
Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.
Der TONALi SAAL ist stufenlos begehbar, die Eingangstreppe kann via Aufzug umgangen werden.
Eine rollstuhlgerechte Toilette ist vorhanden.
Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.
Der TONALi SAAL hat keinen festen Stuhlplan, gerne stellen wir variable Rollstuhplätze bereit.
Gastronomie
Vor, während und nach der Veranstaltung hat unsere TONALi Bar für euch geöffnet.Hier gibt es alkoholische und alkoholfreie Getränke und kleine Snacks gegen Spende.




