«Schwarze Juden, weiße Juden?» Über Hautfarben und Vorurteile
jüdischer Salon am Grindel e.V.
Do 12.11.26 — 19.30

«Schwarze Juden, weiße Juden?» Über Hautfarben und Vorurteile

Gespräch mit Sheri Avraham, Philip Egbune und Sascha Chaimowicz

Welche Hautfarbe haben Jüdinnen und Juden - und welche werden ihnen zugeschrieben? Wie verorten sie sich selbst? Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Wien ging kürzlich diesen Fragen nach und beleuchtete jüdische Identitäten im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinition, Antisemitismus und Rassismus.

TONALi SeminarJüdischer Salon am Grindel e.V.

Auf einen Blick

Welche Hautfarben haben Jüdinnen und Juden – und welche werden ihnen zugeschrieben? Ein Gespräch über jüdische Identität im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinition, Antisemitismus und Rassismus.

Persönliche Perspektiven machen sichtbar, wie vielfältig jüdische Identitäten sind und wie Hautfarbe, Fremdzuschreibungen und Selbstverständnis zusammenwirken.

Die Veranstaltung eröffnet neue Einblicke in jüdische Lebensrealitäten und regt dazu an, Vorstellungen von Zugehörigkeit, Identität und Diskriminierung zu hinterfragen.

Programm

So lautete der Titel der Ausstellung, die im Jüdischen Museum in Wien von Oktober 2025 bis April 2026 zu sehen war. Im Ankündigungstext hieß es:

«Welche Hautfarbe haben Jüdinnen und Juden – und welche werden ihnen zugeschrieben? Wie verorten sie sich selbst? Die Ausstellung geht diesen Fragen nach und beleuchtet jüdische Identitäten im Spannungsverhältnis zwischen Eigendefinition, Antisemitismus und Rassismus. Seit Jahrhunderten bewerten rassistische Weltanschauungen Menschen nach ihrer Hautfarbe. Kolonialismus und andere Überlegenheitsfantasien schufen eine fundamentale Hierarchie: eine Ordnung der Welt, die auf der Ordnung nach Hautfarben beruht.»

Eine Interview-Teilnehmerin und ein Interview-Teilnehmer aus der Ausstellung werden nach Hamburg kommen und im Gespräch mit Sascha Chaimowicz über Stereotypisierungen und Ausgrenzungen sprechen, die Jews of Color weltweit erfahren – insbesondere in Europa, den USA und Israel.

Das Gespräch wird auf Deutsch und Englisch stattfinden.

Eine Veranstaltung des Jüdischen Salon im Grindel e.V.
Gastgeberin ist Barbara Guggenheim

Eine Kooperation mit «Menschen & Orte. Hamburgs jüdische Geschichte» vom 12.11.2026 bis 5.7.2027 im Altonaer Museum.

Mitwirkende

Sheri Avraham ist Künstler:in, Kurator:in und Theatermacher:in. In ihrer Arbeit reflektiert sie die zeitgenössischen Formen der Kunstproduktion und bietet neue Dimensionen der Interaktion innerhalb der künstlerischen, sozialen und politischen Institutionen. Sheri ist in Israel geboren und aufgewachsen und lebt seit 2006 in Wien. Die familiären Wurzeln liegen mütterlicherseits in Indien, die Grosseltern waren jüdische Beduinen aus dem Jemen.

Philip Egbune leitet das Jugendsozialprojekt «Stabil» der Zukunftswerkstatt Mitteldeutschland. Er ist viel rumgekommen, seine ersten Jahre verbrachte er mit seinem nigerianischen Vater und seiner russischen-jüdischen Mutter in Nigeria und wuchs später in der Ukraine und in Russland auf. 1996 kam er mit seiner Mutter nach Deutschland.

ist in München aufgewachsen und arbeitet heute in Berlin als Chefredakteur des ZEIT-Magazins. Er ist der Sohn einer karibisch-englischen Mutter und eines polnisch-jüdischen Vaters.

Hinkommen

Mit der U2 oder U3 bis Haltestelle Schlump, dann 5 Min zu Fuß:

Auf „Beim Schlump“ geradeaus > an der zweiten Ampel links auf „Bogenstraße“ > nächste links auf „Kleiner Kielort“

Mit den Buslinien 4, 5, 15 und X3 bis Haltestelle „Bezirksamt Eimsbüttel“Auf die „Bogenstraße“ abbiegen > nächste links auf „Kleiner Kielort“

Das TONALi Seminar befindet sich hinter unseren Büroräumlichkeiten.

Wir halten eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen auf dem Hof bereit.

Bitte nutzen Sie nur die Parkplätze mit „TONALi“ oder ab 18:00 Uhr und am Wochenende die zusätzlich die „IPS Foto“ Stellplätze. Sollten keine Parkplätze mehr frei sein, nehmen Sie bitte Rücksicht auf die vermieteten Stellplätze unserer Nachbar:innn und nutzen Sie die kostenpflichtigen Parkplätze in der Umgebung.

An der Kreuzung Bogenstraße / Grindelallee befindet sich eine Stadtrad-Station. Am TONALi Campus gibt es begrenzte Fahrradhalter, bitte halte Flucht- und Rettungswege frei.

Barrierefreiheit

Die Haltestellen Schlump und Hoheluftbrücke sind mit einem Fahrstuhl ausgestattet.

Aktuell ist der nächste öffentliche Behindertenparkplatz in der Grindelallee 178 (ca. 300m), zwei weitere befinden sich in der Monetastraße 5 (ca. 370m).

Vor dem TONALi SAAL gibt es keinen expliziten Behindertenparkplatz, gerne reservieren wir Ihnen einen Parkplatz mit ausreichend Abstand.

Das TONALi Seminar ist stufenlos begehbar und über den Innenhof zu erreichen.

Eine rollstuhlgerechte Toilette ist leider nicht vorhanden.

Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 erhalten gegen Nachweis 50% Ermäßigung im TONALi Ticketshop. Sofern das Merkmal „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist, erhält eine Begleitperson eine kostenlose Karte.

Gastronomie

Zudem empfehlen wir einen Besuch bei unseren Nachbarn:

3 Min: Mathilde Bar, Bogenstraße 5 Webseite / Karte

3 Min: HADLEYS Bar, Beim Schlump 84A Webseite / Karte

Logo Jüdischer Salon im Grindel e.V.
Veranstalter
Logo Altonaer Museum
Kooperationspartner
10.11. + 11.11.
Älterer, kahlköpfiger Mann hinter einer verregneten Scheibe, bunte Stadtlichter unscharf im Hintergrund.

Der Wal, der Wald

SPOM – Internationales Theaterfestival für junges Publikum

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